Sanktions-Screening
Automatischer Abgleich gegen OFAC, EU-Sanktionsliste, UN-Sanktionen, BaFin-Listen und über 50 weitere Regulierungsbehörden weltweit.
Überprüfen Sie jede Bitcoin-, USDT- oder Ethereum-Adresse in Sekunden auf AML-Risiken, Sanktionslisten und verdächtige Transaktionshistorie. Professionell. Automatisiert. Rechtskonform.
Unser System prüft Wallets gegen über 500 Datenquellen — in Echtzeit.
Automatischer Abgleich gegen OFAC, EU-Sanktionsliste, UN-Sanktionen, BaFin-Listen und über 50 weitere Regulierungsbehörden weltweit.
Identifiziert Verbindungen zu Darknet-Märkten, Ransomware-Adressen, Mixern und Tumblern anhand umfangreicher Transaktionsgraphanalyse.
Jede Adresse erhält einen klaren Risiko-Score. Niedrig (0–30), Mittel (31–60), Hoch (61–100) — sofort auswertbar für Compliance-Teams.
Bitcoin, Ethereum, USDT (TRC20/ERC20/BEP20), Litecoin, TRON, BNB Chain, Polygon, Solana und weitere — alle in einer Oberfläche.
Generieren Sie einen vollständigen AML-Compliance-Bericht als PDF — geeignet für Behörden, Banken und interne Audits.
Alle Prüfungen werden ohne Speicherung personenbezogener Daten durchgeführt. Server in Deutschland. ISO 27001 zertifiziert.
Fügen Sie die zu prüfende Wallet-Adresse in das Suchfeld ein. Unterstützt werden alle gängigen Formate — BTC, ETH, TRC20, ERC20.
Wählen Sie die passende Blockchain. Das System erkennt viele Formate automatisch und schlägt die richtige Chain vor.
Unser System durchsucht in Echtzeit über 500 Datenbanken, Sanktionslisten, Darknet-Cluster und Transaktionsgraphen. Dauer: ca. 2 Sekunden.
Sie erhalten sofort den Risiko-Score, eine Kategorisierung und optional einen vollständigen PDF-Bericht für Ihre Compliance-Dokumentation.
Unser System kategorisiert Wallets nach Art und Schwere der identifizierten Risiken.
| Risikokategorie | Risikostufe | Beschreibung | Typische Quellen |
|---|---|---|---|
| Regulierter Exchange | Niedrig | Mittel stammt von lizenzierten Exchanges (Binance, Coinbase etc.) | Binance, OKX, Kraken |
| Mixer / Tumbler | Hoch | Verbindung zu Krypto-Mixern zur Verschleierung der Herkunft | Tornado Cash, ChipMixer |
| Darknet-Marktplatz | Kritisch | Direkte oder indirekte Verbindung zu Darknet-Handelsplätzen | Hydra, Silk Road-Nachfolger |
| Ransomware | Kritisch | Adresse in bekannten Ransomware-Zahlungsflüssen identifiziert | Conti, REvil, LockBit |
| Sanktionierte Entität | Kritisch | Adresse auf OFAC-, EU- oder UN-Sanktionsliste gelistet | OFAC SDN, EU-Verordnung |
| Glücksspiel | Mittel | Verbindung zu Online-Glücksspielplattformen ohne Lizenz | Nicht regulierte Casinos |
| Scam / Betrug | Hoch | Adresse in gemeldeten Betrugs- oder Phishing-Kampagnen bekannt | Scam-Datenbanken, Meldungen |
| Unbekannte Herkunft | Mittel | Transaktionsherkunft nicht eindeutig zuordenbar, manuelle Prüfung empfohlen | Peer-to-Peer, DEX |
Alles, was Sie über die AML-Prüfung von Krypto-Adressen wissen müssen.
Ein AML Wallet Check (Anti-Money Laundering Wallet Check) ist eine automatisierte Überprüfung einer Kryptowährungs-Wallet-Adresse auf Verbindungen zu illegalen Aktivitäten. Das System analysiert die gesamte Transaktionshistorie der Adresse und vergleicht sie mit bekannten Risiko-Entitäten: Darknet-Märkten, Mixern, Ransomware-Gruppen, Sanktionslisten und Betrugsadressen. Das Ergebnis ist ein Risiko-Score von 0 bis 100.
In Deutschland und der EU sind Krypto-Dienstleister (VASPs) nach dem Geldwäschegesetz (GwG) und der 5./6. EU-AML-Richtlinie verpflichtet, eingehende Kryptowährungen auf Geldwäscherisiken zu prüfen. Banken und Exchanges, die USDT oder Bitcoin akzeptieren, ohne eine AML-Prüfung durchzuführen, riskieren Bußgelder von bis zu 5 Millionen Euro oder 10 % des Jahresumsatzes. Auch Privatpersonen können betroffen sein, wenn sie unwissentlich Mittel von verdächtigen Quellen akzeptieren.
Unser AML-System unterstützt alle gängigen Blockchains und Token: Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), USDT auf TRC20, ERC20 und BEP20, USDC, BNB, TRON (TRX), Litecoin (LTC), Bitcoin Cash (BCH), Polygon (MATIC), Solana (SOL) sowie alle ERC-20-kompatiblen Token. Neue Blockchains werden kontinuierlich hinzugefügt.
Der Risiko-Score reicht von 0 bis 100: 0–30 = Niedrig (Mittel stammt von regulierten Quellen, keine Warnsignale), 31–60 = Mittel (indirekte Verbindungen zu Risiko-Entitäten, manuelle Prüfung empfohlen), 61–100 = Hoch / Kritisch (direkte Verbindung zu Darknet, Sanktionen, Ransomware — Transaktion ablehnen). Der Score berücksichtigt sowohl direkte als auch indirekte Verbindungen über mehrere Transaktions-Hops.
Eine Standard-AML-Prüfung dauert durchschnittlich 1–3 Sekunden. Bei sehr aktiven Adressen mit hunderttausenden Transaktionen (z.B. Exchange-Hot-Wallets) kann die Analyse bis zu 10 Sekunden in Anspruch nehmen. Für Bulk-Prüfungen über unsere API stehen asynchrone Endpunkte zur Verfügung, die auch Millionen von Adressen pro Stunde verarbeiten können.
Ein direktes Risiko bedeutet, dass die geprüfte Adresse selbst auf einer Sanktionsliste steht oder direkt Transaktionen mit bekannten Risiko-Entitäten (Darknet, Mixer) hatte. Ein indirektes Risiko bedeutet, dass die Adresse zwar selbst sauber ist, aber über 1–5 Transaktions-Hops mit einer Risiko-Entität verbunden ist. Viele Compliance-Standards verlangen die Prüfung indirekter Verbindungen bis zu 5 Hops (sogenannte "taint analysis").
Krypto-Mixer (auch Tumbler genannt) sind Dienste, die Kryptowährungen verschiedener Nutzer vermischen, um die Transaktionsspur zu verschleiern. Bekannte Beispiele sind Tornado Cash (für Ethereum) und ChipMixer (für Bitcoin). Die Nutzung von Mixern gilt in vielen Jurisdiktionen als starkes Indiz für Geldwäsche. OFAC hat mehrere Mixer-Adressen sanktioniert. Mittel, die über Mixer geflossen sind, erhalten bei unserem AML-Check automatisch einen hohen Risiko-Score.
Ja — das ist das sogenannte "Bitcoin Dust Poisoning" oder "Taint" Problem. Böswillige Akteure können winzige Mengen Krypto von schmutzigen Adressen an saubere Wallets senden, um diese zu "kontaminieren". In solchen Fällen wird unser System einen entsprechenden Hinweis ausgeben und zwischen echten Risikotransaktionen und möglichem Dust-Poisoning unterscheiden. Der Kontext und die Transaktionsgröße fließen in die Score-Berechnung ein.
Ja. Wallet-Adressen sind nach aktueller Rechtslage in Deutschland keine personenbezogenen Daten im Sinne der DSGVO, solange sie nicht mit einer Person verknüpft sind. Unser System speichert weder IP-Adressen noch andere personenbezogene Informationen dauerhaft. Alle Analysen werden in deutschen Rechenzentren (ISO 27001, BSI-Grundschutz) durchgeführt. Wir verfügen über eine Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA) nach Art. 35 DSGVO.
Unser System prüft gegen: OFAC SDN List (USA), EU-Sanktionsliste (alle Konsolidierungen), UN-Sanktionslisten, HMRC/HM Treasury (UK), BaFin-relevante Listen, Schweizer SECO-Liste sowie spezifische Krypto-Sanktionslisten wie die OFAC Virtual Currency-Einträge (Lazarus Group, Hydra etc.). Die Listen werden täglich aktualisiert.
Bei einem Score von 61–100 (Hoch/Kritisch) empfehlen wir: (1) Transaktion nicht annehmen oder vorerst einfrieren, (2) Verdachtsmeldung gemäß § 43 GwG an die Financial Intelligence Unit (FIU) prüfen, (3) interne Compliance-Dokumentation anlegen, (4) bei Bedarf externen Anwalt für AML-Recht hinzuziehen. Eine hohe Score-Bewertung allein ist kein Beweis für eine Straftat, verpflichtet aber zur erhöhten Sorgfaltspflicht.
KYC (Know Your Customer) betrifft die Identitätsprüfung einer Person — Personalausweis, Selfie, Adressnachweis. AML (Anti-Money Laundering) betrifft die Prüfung von Transaktionen und Geldbewegungen auf Geldwäsche-Risiken. Beide Verfahren ergänzen sich: KYC stellt sicher, dass Sie wissen, wer Ihr Kunde ist; AML stellt sicher, dass das Geld sauber ist. Für Krypto-Exchanges sind beide gesetzlich vorgeschrieben.
Ja. Wir bieten eine vollständige REST API mit JSON-Antworten, Webhooks, Batch-Endpunkten und SDKs für Python, Node.js, PHP und Java. Die API unterstützt bis zu 1.000 Anfragen pro Minute im Standard-Plan. Für Exchanges und Institutionen stehen dedizierte Enterprise-API-Pläne mit unbegrenzten Anfragen, SLA-Garantien und einem dedizierten Support-Manager zur Verfügung.
Die FATF Travel Rule (Empfehlung 16) verlangt, dass bei Krypto-Transaktionen über 1.000 EUR/USD die Sender- und Empfängerinformationen (Name, Adresse) gemeinsam mit der Transaktion übermittelt werden — ähnlich wie bei Bankwire-Überweisungen. In der EU wurde dies durch die Verordnung 2023/1113 (MiCA-Begleitverordnung) rechtsverbindlich. Unser AML-Check hilft dabei, die Compliance dieser Anforderung zu dokumentieren.
Direkte gesetzliche AML-Pflichten gelten primär für Verpflichtete nach § 2 GwG (Banken, Exchanges, Rechtsanwälte, Immobilienmakler etc.). Privatpersonen sind nicht direkt verpflichtet. Jedoch: Wer Krypto von einer sanktionierten Entität annimmt, macht sich unabhängig vom Wissen strafbar (Verstoß gegen EU-Sanktionsverordnung). Exchanges können Konten einfrieren, wenn eingehende Transaktionen einen hohen AML-Score haben. Daher ist eine Eigenprüfung auch für Privatpersonen sinnvoll.
Blockchain-Forensik ist eine tiefgehende manuelle oder semi-automatische Analyse von Transaktionsketten — oft eingesetzt von Strafverfolgungsbehörden (BKA, Europol) oder spezialisierten Firmen (Chainalysis, Elliptic). Ein automatisierter AML-Check wie unserer liefert in Sekunden eine sofortige Risikobewertung für Compliance-Zwecke. Forensik wird eingesetzt, wenn ein Verdacht bereits besteht; AML-Check wird präventiv für jede eingehende Transaktion eingesetzt.
Ja — obwohl beide USDT sind, handelt es sich um unterschiedliche Blockchains mit unterschiedlichen Transaktionshistorien. Eine USDT-Adresse auf TRC20 (TRON) wird separat von einer ERC20-Adresse (Ethereum) analysiert, da die Transaktionsgraphen komplett getrennt sind. Es ist möglich, dass dieselbe Person eine saubere TRC20-Wallet und eine risikobehaftete ERC20-Wallet hat. Daher ist die korrekte Netzwerkauswahl bei der Prüfung entscheidend.
Unsere Sanktionslisten werden täglich aktualisiert (OFAC, EU, UN). Darknet- und Ransomware-Cluster werden wöchentlich durch eigene Blockchain-Analyse und Integration externer Intelligence-Feeds (Chainalysis Reactor-kompatibel, TRM Labs) aktualisiert. Neu identifizierte Scam-Adressen werden innerhalb von 24–48 Stunden nach Meldung in das System aufgenommen. Für regulierte Unternehmen bieten wir auch Echtzeit-Intelligence-Feeds per API.
Nein. Einzelne Web-Prüfungen werden nach Abschluss der Analyse nicht dauerhaft gespeichert. Wir protokollieren keine Wallet-Adressen, keine IP-Adressen und keine Nutzungsdaten in einem Profil. Für API-Kunden werden Anfragen für technische Fehleranalyse bis zu 7 Tage in verschlüsselten Logs gespeichert und danach automatisch gelöscht. Eine Weitergabe an Dritte findet nicht statt.
Einzelne Wallet-Prüfungen sind im Basisplan kostenlos — unbegrenzt. Der kostenlose Plan liefert Score und Risikokategorie. Für den vollständigen Detailbericht (Transaktionsgraph, Quellenanalyse, PDF-Export) und API-Zugang stehen Business-Pläne ab 49 €/Monat (bis 5.000 Checks/Monat) und Enterprise-Pläne mit individueller Preisgestaltung zur Verfügung. Regulierte Unternehmen mit Compliance-Pflichten können auf Anfrage ein Angebot erhalten.
Kostenlos. In 2 Sekunden. FATF-konform. Starten Sie Ihre erste Prüfung jetzt.